Wenn du frei sein willst    tanze
      Wenn du sein willst     tanze
Wenn du willst    tanze

   


  • 1. Für Profis

    a) Odessaer Oper
    b) Tanzseminar für Gruppenleiter  Sommer 2009 Odessa (link Kommendes)
    c) Masterclasses

    2. Für noch nicht Profis

    a) IMAL International Munich Arts Laboratory
    b) Privatstunden
    c) Coaching für Auditions
    d) Workshops und Kurse

    HEXENTANZKURS EKP MIT AUFFÜHRUNG AN DER WALPURGISNACHT
    Wo: Alte Schule Stockdorf
    Beginn: Ende Februar 2010

    (Genaue Info über  VHS im Würmtal +49 (0)89/8599976 Carola von Herder, die vor 10 Jahren zum ersten Mal die Walpurgisnacht in Stockdorf   einführte bietet wieder  einen Hexentanzkurs an. Wir trainieren, werden gelenkig und stark und natürlich immer hexiger, gestalten  den schönsten aller Hexentänze, der dann, wie es sich gehört, öffentlich am 30. April, heuer am Kraillinger Bolz Platz  das Licht der Walpurgisnacht erblickt.

    Dann geht das Training weiter, wir werden etwas weniger hexig und bereiten eine neue Choreographie für die Sommernachtwende Ende Juni vor und tanzen , mit nicht weniger  Leidenschaft und Können für diese längste aller Nächte  bis in den Morgen.

    Voranmeldungen unter:
    +49 (0)89/21968926 Carola von Herder oder
    +49 (0)89/8599976 Volkshochschule Würmtal

    TROMMELKURS
    Wo: Entweder EKP oder Forstkastenstrasse 5 Stockdorf mit Werner Suschko. Dieser Kurs ist konzipiert im Zusammenhang mit der Stockdorfer Walpurgisnacht, (findet am Bolz Platz Krailling statt) deren Hexentanz er begleiten wird. Danach wird er, wie auch der Tanzkurs, weitergeführt mit einer zweiten Aufführung Ende Juni zur Sommernachtwende, ebenfalls als Begleitung zur Tanzaufführung. Im Verbund mit elementaren Rhythmus Übungen  entwickeln wir eine gemeinsame Rythmus Sprache und trainieren unsere Wahrnehmung für Bewegung. Eigene Instrumente mitbringen.

    Voranmeldungen unter:
    +49 (0)89/530344

    e) Unterricht für Schauspieler - Ausdruck und Bewegung verteile rundherum oder Schauspielunterricht und Körperausdruck. (link zu Photos 'Unterricht')

    3. Für Nichttänzer

    a) Tanzprojekte in Schulen (Link zum Katalog)

    PROJEKTVORSCHLAG
    Drei monatiges Tanzprojekt für Integration und Persönlichkeitsentfaltung für Hauptschulen Projektbeschreibung
    Da die Klasse Teil der Ganztagsbetreuung bildet, fände der Unterricht  am Nachmittag in der Ganztagsbetreuung statt. Er soll in 90 Minuten Phasen zwei Mal wöchentlich abgehalten werden, um den Kindern eine erhöhte Anteilnahme und  kontinuierlichen Kontakt am Projekt ermöglichen zu können dem sie sich neben ihren anderen Aktivitäten widmen können. Jede Doppelstunde besteht aus aus warm-up Training in denen sie an körperlicher Flexibilität, Rhythmus Gefühl und  Wahrnehmung von Bewegungsabläufen gebildet werden, aus spielerischen Improvisations Übungen, und gemeinsamer Themensuche für die  Aufführung.

    Aus den Ergebnissen der Improvisationen, die indirekt immer wieder mit dem großen Aufführ Thema zu tun haben werden bildet sich das Material für die Vorstellung an der dann immer weiter gearbeitet wird. Vieles entsteht aus Jux und Tollerei, einiges verpufft ins Lächerliche, es wird gehänselt, aber nie unter der Gürtellinie, denn die gehobene Stimmung bewirkt, dass man sich gegenseitig eigentlich immer besser leiden kann, egal welche Barrieren vorher womöglich bestanden. Es macht Spaß, sich zu produzieren, aber man lernt auch dem anderen Beifall zu spenden und man wird sensibel, wenn etwas Ernstes hochkommt und gewährt dem, der sich gerade aus sich herauswagt Aufmerksamkeit und Zuwendung.

    Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Gruppendynamik und Zurückfinden zum Eigenen, noch Unbekannten. Die Einführungsübungen versuchen Leichtigkeit und Spontaneität herzustellen, später geht es um Konzentration und Vertiefung. Am Schluss entsteht die Aufführung, die zum Großteil ihre eigenen Ideen und  Beigaben enthält, und die sie mit entsprechender Selbstverständlichkeit und Überzeugung zeigen können.

    Ziel des Projektes

    Beim Tanzprojekt geht es um die Animierung ihrer eigenen Kreativität vor dem Vermitteln von  festgesetzten Tanzbewegungen,  um eine nicht nur körperliche sondern emotionelle Befreiung ihrer Persönlichkeiten.

    Der zweite wichtige Aspekt ist das Gemeinschaftserlebnis: in einer immer neuen Konstellation (die auch  anders als die aus der akademischen Schulleben ist) entstehen neue Wahrnehmungen, neue Ausdrucksmöglichkeiten, neue Freundschaften. In einer Atmosphere gemeinsamer Bemühungen wo jeder Beitrag ernst genommen wird, entsteht auch viel Unerwartetes und Überraschendes. Der kreative Prozess ist individuell und kollektiv zugleich, man lernt die anderen und sich selber  ganz neu kennen und respektieren. Das Projekt ist friedensstiftend und demokratiesierend. Es soll Solidartät innerhalb der Gruppe fördern, den Mut am Experimentieren mit den eigenen Grenzen aber auch Verantwortungsgefühl für das gesamte Projekt, denn ohne Verlässlichkeit aller klappt es nicht: man erzieht sich gegenseitig. Aber vor allem soll es Spaß machen und auch im akademischen Teil des Schullebens unerschlossene Qualitäten fördernhelfen.

    Projektleiterin
    Carola von Herder  hat  eine volle klassische und eine volle moderne Tanzausbildung genossen sowie an der Ballettakademie München als auch an der London Contemporary Dance  School und der Martha Graham Schule in New York. Nach einer Einladung an die Odessaer Oper (Ukraine), dort das erste moderne Tanztheater zu choreographieren, begann sie an anderen Projekten zu arbeiten in dieser Hafenstadt mit überdurchschnittlich hoher Jugendkriminalität, AIDS Verbreitung und Drogenmissbrauch.

    Als Tanzpädagoge und Choreograph hat sie Tanztheaterprojekte entwickelt, die auf ihre Weise einen neuen Ansatz suchen, genannten Problemen entgegen zu arbeiten, auch als Prophelaxe.
    Der Hauptausgangspunkt ihrer Projekte ist die Bemühung, gespeichertes Potenzial in jungen Menschen kreativ zu befreien. 'Durch Selbstausdruck zur integrierten Persönlichkeit'. Es sollen alle jungen Menschen befähigt werden, ihre Ausdruckspotential zu verwirklichen, und vor allem die, die durch ihre Herkunft ein Nachholbedürfnis an Selbstbestätigung, an Sozialisierung und Vertrauensbildung für sich und andere haben. 'Vom Respekt für sich selber zum Respekt für die anderen'.Ihre Projekte in Odessa wurden finanziert vom Goethe Institut, Brot für die Welt, Interfilm Akademie München, GTZ Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, der bayerischen Staatskanzlei und dem bayerischen Gesundheitsministerium

    b) Reine Tanzprojekte
    c) F ür künstlerische Integration

    Multidisziplinäre Projekte
    Eine besonders kreative und dynamische Projektform ist eine Verflechtung von verschiedenen Disziplinen z.B. Tanz, Malerei (Bühnenbild) und Musik. Dabei laufen die Kurse zunächst separat und parallel, die Kursleiter jedoch stehen in ständigem Austausch um  die Beiträge ihrer jeweiligen Disziplin zur Gesamtaufführung zu koordinieren. Wenn sinnvoll werden gemeinsame Proben veranstaltet, z.B. Musik und Tanz,  meist erst gegen Ende vor der Aufführung werden alle Disziplinen zusammengeführt. Diese Projekte können sich in  relativ kurzer intensiver Zeit (Eine Woche oder ein Wochenende z. B. Ferienlager, oder über einen längeren Zeitraum bis zu mehreren Monaten z. B. in Ganztagsschulen, entfalten).

    Es entsteht ein Schulereignis, in dem eine Vielzahl von Schülern in neuen Konstellationen zusammenwirken und alle ihre eigenen Ideen einbringen, wobei sie eine besonders intensive Berührung mit der jeweiligen Disziplin erfahren durften, die sie als Hauptfach gewählt haben. Oft werden unerkannte Talente zum ersten Mal  entdeckt und anschließend weiterentwickelt. Je nach Voraussetzungen (Alter etc.) entscheiden die Mitwirkenden selber die endgültige Form der Aufführung, oder die Führungskräfte verknüpfen deren Ideen. Führungskräfte in den nicht tänzerischen Disziplinen können außerschulische Künstler oder eigene Lehrer sein.

    Ein solches Projekt erlaubt intensive Selbsterfahrung und ein großes Gemeinschaftserlebnis. Es kann tiefgreifend auf bestehende Kommunikationsblockaden zwischen Schülern einwirken, und das Selbstwertgefühl des einzelnen bleibend positiv beeinflussen. Die Erfahrung hat ergeben, dass derartige Tanzprojekte oft eine gesteigerte akademische Leistung im Anschluss mit sich bringen, sowie eine homogenere soziale Verbundenheit  innerhalb der Schüler.

    d) Tanzprojekte für soziale Integrationa

    Tanzprojekte in Schulen mit Migrationshintergrund
    Diese Tanzprojekte fördern das Selbstwertgefühl, öffnen spontane Verbindungen zum eigenen kulturellen Hintergrund, erhöhen die Kontaktbereitschaft zwischen den Teilnehmern, verändern bestehende Hierarchien, öffnen neue Lebensperspektiven und fördern nachhaltig Persönlichkeits-wachstum.
    (link zum Anhang siehe unten Projektvorschlag 'für Persönlichkeitsentfaltung und Integration in Hauptschulen')
    (link zu Empfehlung  Regierungsschuldirektorin Troßbach Neuner siehe 'Artikel für  Homepage')

    e) Tanzprojekte für 'Problemzonen'

    Da diese Tanzprojekte - wenn in einem geschützten Rahmen abgehalten - sind ausnehmend friedensstiftend und demokratisierend wirken, können sie  mit sehr guten Ergebnissen in Gruppen angewandt werden wie Gefängnissen, Asyl Heimen, Jugendzentren, wo sich über den spielerischen kreativen Weg viele soziale Probleme entschärfen und auflösen
    Link zu Katalog Joch
    (Link  Prison Projekt)
    (Link Projektvorschlag Persönlichkeitswachstum u. Integration siehe unten)

    c) Walpurgisnacht